Hangover statt Hangouts – Nichts als die Wahrheit über Google+

Die Gerüchte

Was man so alles liest und hört! Google+ eine Geisterstadt [1]! Doch irgendwie auch immer beliebter [2]! Google+ keine Geisterstadt und auch keine Konkurrenz zu Facebook [3]! Und ich lese und höre es auch. Als Social Media Heroine spitze ich die Ohren. Kann ich heroisch sein, ohne dabei zu sein? Eigentlich wollte ich mich schon lange bei Google+ angemeldet haben, aber wie der Teufel es will, kam immer was dazwischen: Küchenhandtücher bügeln, Socken besticken, auf Facebook online sein etc.

Eine kleine Umfrage auf Facebook

Immer noch unentschlossen, entscheide ich mich dafür erstmal nachzuhaken. Als Hasenfuß muss ich Haken schlagen. Und was könnte nahe liegender sein als Facebook. 298 Freunde können nicht irren. „Wer ist bei Google+?“ frage ich zögerlich und ein wenig beschämt. Ein nichtvorhandenes Echo schlägt mir entgegen. Dafür gibt es keinen Preis, noch nicht mal den Bambi. Ich bleibe dran. Wenig später habe ich 21 Antworten gesammelt. Begeisterungssturm ist anders. Der laue Wind weht in nur eine Richtung. Freund A beispielsweise schreibt: „Ich hab da einen Account. Das ist aber sowas von una(ttra)ktiv da, dass ich da alle zwei Wochen mal reingucke. Es fehlen halt die ganzen Leute. Die sind dann bei Facebook!“. Und Freundin N schreibt: „Ich bin da, aber was ich da soll, ist mir noch reichlich schleierhaft“. Freund U kommentiert mobil: „Live von der Republica: der Lobo fragte eben in die 3000er Runde, wer denn noch G+ nutzt. Lautes Gelächter. War der Meinung, das G+ bald wieder tot ist. LG[4]. Ich drücke „Gefällt mir“. Aber natürlich möchte ich auch die eine ‚Gegenstimme’ erwähnt wissen. Freund A2 sagt: „Klar, gebe Google doch all meine Daten… Aber es macht keinen Sinn solange es nicht aktiv genutzt wird.“ Das nenne ich auf den Punkt gebracht. Punkt.

20 von 298 Freunden und Sascha Lobo können nicht irren. Aber ich mach es trotzdem. Der Tag der Anmeldung ist da. Welcher Tag es war, kann ich nicht mehr sagen. Ich habe es dummerweise nicht als Lebensereignis in meiner Chronik vermerkt. Was ein Dummerchen ich bin und schüttele mein naives Köpfchen. Die folgenden Schilderungen sind grobe Rekonstruktionen weit weg von der Wirklichkeit, und die Ähnlichkeit zu einer lebenden Person ist rein zufällig. Google+ gegoogelt und los geht’s:

Live-Ticker

12 Uhr 07 Haben Sie schon ein Google+ Konto? Ich bezahle meinen Zugang zum Googleversum mit meinen Daten. Was für eine geschmeidige Währung. Ich brauche keine Bonds. Ich werde informiert was alles geht. Und zwar alles mit nur einem Zugang. „Wow“ entfährt es mir innerlich. Und ein Email-Konto gibt es noch gratis dazu. Ich weiß gar nicht was die Griechen wollen. Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Isistown@googlemail.com ist schon weg. Ich schnappe nach Luft. Jetzt muss ich erstmal nachdenken. Neben meiner Schnappatmung höre ich die Jeopardy-Melodie.

12 Uhr 21 Ich bin drin. Was Boris Becker kann, kann ich schon lange. Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Ich klicke hungrig durch das Menü. Schmecken tut es mir nicht. Nicht zu Recht kommen ist noch milde ausgedrückt und Milde war nie meine Stärke. Ich bin „Lost“. Das habe ich schon nicht gerne im Fernsehen geschaut. Ich schmolle und bin erstmal genervt. Ist ja ein super Anfang.

13 Uhr 10 Ich kann stolz wie Oscar erste Erfolge vermelden, endlich mal ein Preis. Ich habe einen Beitrag kommentiert, eine +1 vergeben und eine +1 bekommen. Ich habe schon 11 Leute gefunden. Aber das reicht mir nicht. Ich habe 298 Freunde auf Facebook. Ich hole meinen Zirkel raus und kreise alles ein, was bis drei nicht auf den Bäumen ist. Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Leider sind alle ziemlich schnell. Bei den 11 Leuten bleibt es erstmal. Dann kommt Google+ itself und zeigt mir, wen ich noch alles kennen könnte. Leider kenne ich die nicht.

13 Uhr 13 Ich mag Facebook lieber.

13 Uhr 15 Ich lade mir „Das Google+ Buch für Jedermann“ runter [5].

Drei Wochen und ein nicht gelesenes Ebook später. Ich habe 59 Personen eingekreist. Mich hingegen nur 15 Personen. Einsamkeit umkreist mich. Ich verwende den Social Button von Google+ fast wie selbst verständlich. Nur kümmert es niemanden und niemand bekommt es mit. Kein Schwein kreist mich ein, keine Sau interessiert sich für mich.

Liegt es an mir? Warum liebst du mich nicht, Goolge+? Bestrafst du mich, weil andere dich nicht lieben? Weil dein Social Button mit Ignoranz abgestraft wird? Ist ein Beitrag über die Social Buttons 598 mal getwittert worden, steht bei dir eine +53. Ist der Beitrag über Facebook 97 mal empfohlen worden, steht bei dir eine +19. Vielleicht muss ich dir nur Zeit geben, bis du auch endlich geliebt wirst. Denn „den Menschen wird es immer dorthin ziehen, wo sich andere Menschen tummeln, vor allem seine nahe stehenden[6]. Und meine sind (noch?) auf Facebook.

Die „kritische Masse“

Um die Krux mit der „kritischen Masse“ kommt auch ein Gigant wie Google nicht herum. Google+ hat mit 100 Millionen Nutzern eine beachtliche „kritische Masse“, die zudem von CEO Larry Page als aktiv eingestuft wird. Kritik an dieser „kritischen Masse“ ist nicht unkritisch, da „[…]jeder neue Google-Account automatisch ein Google+ Konto erhält[7]. Und hat deshalb Google+ bei der stolzen Verkündung seiner 6 meistverbreiteten Nutzertypen nicht den wichtigsten vergessen [8]? Den nicht aktiven Nutzer! Nur wenige bringen es zu einem 6ten Post auf Google+ und Google+ hat eine geringe Nutzerbindung im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken [9]. Dumm nur, dass der aktive und engagierte Nutzer das Fundament der „kritischen Masse“ ist.

Die Quadratur des Kreises

Stellt euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Stellt euch vor, alle sind bei Google+ und keiner nutzt es. Die „kritische Masse“ kann man sich nicht schön pfuschen, sie muss aus sich selber entstehen. Sie existiert oder sie existiert nicht. Das Googleversum befindet sich auf dem Scheideweg. Kann die vorhandene aktive Nutzerschar Google+ am Leben halten?  Kann Google+ ein Alleinstellungsmerkmal herausbilden und gegen Facebook bestehen? Wie werden nicht aktive Nutzer zu aktiven Nutzern? Gehört Google+ zum Kreis der Verlierer im Kampf der sozialen Netzwerke? Die Quadratur des Kreises hat ab sofort eine neue Bedeutung.

Hangover

Nun zum Ende zurück zum Anfang. Hier schließt sich wenigstens ein Kreis. Was man so alles liest und hört! Für mich ist Google+ eine Geisterstadt und auch nicht sonderlich beliebt. Statt eines gemütlichen Hangouts, habe ich erstmal einen kräftigen Hangover. Miau.

 

[1] http://networks-pr.de/google-geisterstadt/

[2] http://bjoerntantau.com/google-plus-immer-beliebter-21112011.html

[3] http://netzwertig.com/2012/05/16/nutzeraktivitaet-und-facebook-konkurrenz-zwei-gaengige-irrtuemer-ueber-google/

[4] http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-bei-der-re-publica-a-831364.html

[5] http://googleplusinside.de/google-plus-buch/

[6] http://greatestview.de/blogliches/dienste/google-vs-facebook/

[7] http://mygoogleplus.de/2012/04/offiziell-ueber-100-millionen-google-plus-nutzer/

[8] http://googleplusinside.de/die-6-meistverbreitesten-nutzertypen-auf-google-plus/

[9] http://info.rjmetrics.com/blog/bid/56123/New-Google-Plus-Data-Shows-Weak-User-Engagement

Social Media Schizophrenie – Das digitale Ich und der Rollenkonflikt

Ich brauche meine Symptome nicht zu googeln. Ich stelle die Selbstdiagnose: Ich habe Social Media Schizophrenie.

Die ersten Gerüchte über diese Krankheit im Web 2.0 Zeitalter inklusive Symptombeschreibungen tummeln sich schon seit einiger Zeit im Netz. Unter anderem ist zu lesen: „Social Media Schizophrenie beschreibt die Aufspaltung der Online Persona auf verschiedene Kanäle“ [1]. Aber es ist schlimmer. Ich rufe Social Media Schizophrenie zur neuen Volkskrankheit aus. Immer höhere Opferzahlen sind zu beklagen und die Symptome werden gravierender. Ich bin Opfer und leide – doppelt, dreifach und wenn nicht sogar n-fach. Jetzt hab ich nicht nur Burnout am Hals, sondern auch noch eine digitale gespaltene Persönlichkeit an der Backe – respektive an den Backen. Au Backe. Schlimmer als Zahnweh.

Ziemlich pfiffig stellte im Jahr 2007 Richard David Precht [2] in seinem Buchtitel die Frage: „Wer bin ich – und wenn ja wie viele? […]. Ich stelle im Jahre 2012 nicht minder pfiffig die Frage „Wer bin ich? Und wenn ja, wer bin ich wann und wo?“. Ein Ich wäre schön. Nix da. Kann ich mir abschminken und putze es mir sogleich von den Backen. Ich bin bei Facebook, Xing, Google+, Last.fm, StudiVZ, Twitter und Co. Das schreit nach einer ordentlich geführten Excel-Tabelle. Eine beispielhafte Auswahl tut genüge, um mein Dilemma in aller Gänze zu beschreiben. Ach ja, und den Blog, den gibt’s ja auch noch.

Ich? Das Ich, welches sich morgens zerknautscht die Zähne putzt und sich im Spiegel begutachtet – Ich sehe ein Ich im Spiegel. Ein müdes und missgelauntes Ich, aber immerhin nur ein Ich (Anm. d. Red.: wenn das mal stimmt). Gucke ich wenig später ins Internet – das Zweite, in das ich morgens nach dem Spiegel schaue – sehe ich nicht nur ein digitales Ich. Da sind so viele von mir, und ich bekomme Angst vor mir selber. Und alle sind Ich. Harter Tobak.

 Bei Facebook bin ich rein privat – Profil nur für Freunde sichtbar.

Ich bin Isis.

Bei Xing bin ich rein beruflich – Profil für das Netzwerk sichtbar.

Ich bin Isis Sarah Neuerbourg.

Bei Twitter bin ich semi-privat – Profil öffentlich.

Ich bin Isistown.

Das Einloggen entscheidet über mein digitales Ich.

Wer bin ich gerade? Wer soll Zugang zu meinem Profil haben? Mit wem teile ich welche Inhalte? Was repräsentiere ich wo? Was kann mir wo schaden? Wo poste ich meine politische Meinung? Wo besser nicht? Nehme ich eine Freundschaftsfrage an oder nicht?

Ich muss wissen wer ich wo bin, aber auch das hilft manchmal nicht. Ziemlich ungerecht, wie ich finde. Nicht jede dieser Fragen kann immer eindeutig beantwortet werden. Ziemlich ungerecht, wie ich finde.

Oft spiegelt das jeweilige digitale Ich eine Rolle im wirklichen Leben wider. Schon im wirklichen Leben sind die uns zugedachten Rollen nicht immer trennscharf. Das Social Web führt dazu, dass diese Trennschärfe mehr und mehr aufgeweicht wird. Wir müssen nicht nur all unsere Profile händeln, sondern Zwickmühlen säumen unseren Weg, die im schlimmsten Falle sogar in einem Schachmatt enden.

Und natürlich ist Facebook wieder im Mittelpunkt des Interesses. Kein Gesellschaftsspiel ohne Facebook. Wer hätte das gedacht? – Ich nicht. Beispiele hierfür bietet die uns altbekannte taz mit Ihrem Artikel „Das fiese Profil“ [3] und jüngst der freie Journalist Tobias Gillen mit seinem Beitrag „Abhängigkeitsverhältnis auf Facebook“ [4] in der Kolumne “Draufgeklickt!”. Privatpersonen waren zuerst von der Social Media Schizophrenie betroffen – Patient Null. Aber es greift immer weiter um sich. Rette sich wer kann.

Richtig dicke trifft es die, die auch beruflich im Social Web unterwegs sind. Da wird aus einmal Social Web zweimal Social Web. Au Backe.

Zunächst gab es nur private Profile – abgesehen von Business-Netzwerken. Nach und nach gesellten sich die Firmenprofile dazu. Heute legen beispielsweise Vertreter, Vertriebler, Verkäufer und Selbstständige ein berufliches Profil als Person an – sehr wahrscheinlich neben ihrem privaten Profil. Bin ich Person oder bin ich Unternehmen? Kann ich das trennen? Sollte ich das trennen? Und wenn, ja, wie? Hilft mir eine Excel-Tabelle? Und wie gehe ich als potentieller Kunde damit um? Möchte ich eine Freundschaft? Und was bedeutet eine Freundschaft?

Das Social Web weicht auf. Es macht uns Rollenzuweisungen schwerer. Äußere und innere Rollenkonflikte sind vorprogrammiert. Das eine digitale Ich trifft auf ein anderes digitales Ich. Beide müssten im Idealfall genau wissen „Wer bin ich? Und wenn ja, wer bin ich wann und wo?“, um aus der Nummer sauber wieder raus zu kommen. Mitgefangen, mitgehangen -  Das Social Web wird zum Spider Web.

Niemand ist vor Social Media Schizophrenie gefeit. Außer natürlich die Social Media Verweigerer! Hut ab, ihr macht alles richtig. Schön gesund bleiben. Ich bringe derweil meine Excel-Tabelle auf den neuesten Stand und singe das Lied vom Spider Schwein.

 

[1] http://www.netz-reputation.de/2010/12/

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_David_Precht

[3] http://www.taz.de/!80135/

[4] http://allfacebook.de/kolumne/draufgeklickt-chef-faceboo

 

Facebook eine Marke? Ein kleines Gedankenspiel an dessen Ende ein Kühlschrank steht

Studie: Facebook und Google gehören nicht zu den Lieblingsmarken der Deutschen [1]

Wer hätte das gedacht? Facebook und Google erfreuen sich zwar großer Nutzerzahlen, doch bei den deutschen Verbrauchern sind die beiden Marken nicht übermäßig beliebt. Laut einer Studie der GMK Markenberatung aus Köln haben die Deutschen kaum eine emotionale Bindung zu ihnen.

Warum auch bloß sollten die Verbraucher das? Facebook ist keine Marke. Facebook ist ein Kühlschrank. Müssen wir jetzt noch über emotionale Bindung sprechen? Alle nun aufgeschreckten BWL-Studenten und Marketing-Gurus bitte wieder hinsetzen und ruhig durchatmen. Ich spiele jetzt nicht das Spiel “Was ist eine Marke?”, sondern offenbare meine eigene grandiose Wahrnehmung von Facebook – und Google ist nicht eingeladen.

Facebook kann meinetwegen so viele Kriterien einer Marke erfüllen, wie es will, ist mir wumpe. Schnurz bleibt Schnurz. Neulich bei den Oscars…”Oh, Frau Roberts, was tragen Sie heute?” “Das ist das neue von Facebook”. Humbug! ( Anm. d. Red.: Ein auf lange Sicht geplanter und nun untergebrachter Reim)

Ich weiß übrigens selber, was ich geschrieben habe. Facebook als der führende Anbieter sozialer Plattformen bla bla bla und noch ein bla. Wenn Anbieter=Marke? Dann hab ich jetzt Dreck am Stecken. Was Sie sagen, kann und wird im Internet gegen Sie verwendet werden. Aber was kümmert mich mein Geschwätz vom letzten Blogpost. Es steht ja schließlich nicht auf immer und ewig und schwarz auf weiß im Internet. Aber nun endlich zurück zu dem was die ‘Herrschaft’ Facebook für mich ist. Facebook ist ein Kühlschrank.

Als es noch keinen Kühlschrank gab, hat man Lebensmittel anders aufbewahrt.

Als es noch kein Facebook gab, hat man Freundschaften anders aufbewahrt.

Kann ich den Menschen, die einen Kühlschrank haben, ihren Kühlschrank wegnehmen? Zeter und Mordio!

Kann ich den Menschen, die Facebook nutzen, ihren Account wegnehmen? Zeter und Mordio!

Man kann nicht vermissen, was man nicht kennt. Aber man kann vermissen, was man hat. Und oft merkt man erst, was man hat, wenn es nicht mehr da ist. Wie poetisch und doch wahr.

Ein Kühlschrank ist keine Marke. Facebook ist keine Marke. Ich habe keine emotionale Bindung zu meinem Kühlschrank. Ich habe keine emotionale Bindung zu Facebook. Aber wollt ihr mich in Embryonalstellung unter dem Küchentisch sehen? Dann nehmt mir beides weg.

Alternatives Ende:

Ich kaufe Konserven.

Ich schreibe eine SMS.

[1] http://www.lead-digital.de/start/social_media/studie_facebook_und_google_gehoeren_nicht_zu_den_lieblingsmarken_der_deutschen

 

Warum jedes Unternehmen die Finger von automatisierten Inhalten lassen sollte – Hasch mich, ich bin der #Hashtag

Da erwischte es mich jüngst schon wieder. Peinlich, peinlich! Aber immer offen mit eigenen Unzulänglichkeiten umgehen und am besten noch einen sinnvollen Blogpost daraus machen. Wie sagt man? Aus Zitronen Social Media Content machen. Wunderbar. Ich schlag ein. Hier bin ich, die Social Media Heroine, in meinem Auftrag Unternehmen vor den automatisierten Inhalten zu bewahren.

Vor circa drei Wochen erwische ich mich dabei einen Hashtag zu googeln. Raute alias Hashtag und drei Buchstaben. Und da ist man jetzt seinerseits auf seinen vier Buchstaben und schaut ziemlich ertappt drein. Man ist auf einmal nicht Teil – gar ausgeschlossen ist man. ‘Teil von Was’ aber nun? Da kommt die Wissenshoheit ins Spiel und präsentiert sich relativ dreist. Ich haderte mit diesen drei vermaledeiten Buchstaben und darüber sollte ich froh sein, jauchzzz. Eine Vielzahl der deutschen Bevölkerung, auch als Nicht-Twitter-User bekannt, wird an der Raute scheitern. Die Wissenshoheit läßt grüßen. Gehe ich diesen Gedankenschritt weiter, lande ich ratz und auch fatz bei den wichtigen Eigenheiten, Attributen und Spezifikationen jedes Social Media („Technologie“!) Anbieters: Jede Social Media Plattform bzw. jeder Social Media Kanal unterscheiden sich grundlegend und besitzen Alleinstellungsmerkmale, die ihnen oft durch ihre Technologie und ihren Zweck inhärent sind. Aus ihrer inneren Form ziehen die Anbieter ihre Existenzberechtigung. Und am Ende stehen Social Media Milieus. Auf all das komme ich gleich zurück. Nur noch etwas Geduld. Dies war nur der Prolog.

Fallbeispiel: In der einen Ecke: Facebook. In der anderen Ecke: Twitter – Soziales Netwerk gegen Mikroblogging-Dienst.

Ein Fallbeispiel aus guten Gründen. Erster Grund ist der Bekanntheitsgrad bzw. die Nutzerhäufigkeit. Facebook als führender Anbieter bezogen auf soziale Plattformen und Twitter als führender Anbieter bezogen auf Mikroblogging. Zweiter Grund ist die Einfachheit automatisierten Inhalt zu erzeugen: Mit einem Klick auf Seiten Twitters ist der gepostete Tweet just in das jeweilige eigene Facebook-Profil eingebunden.

Aber genau da liegt der bissige Hund begraben. Ich setzte nur ein Häkchen – Und ich erreiche ganz Deutschland, ach quatsch, die ganze Welt! Es ist ein Kinderspiel, aber Kinder sollten nicht mit Feuer spielen. Die Verführung ist groß und der Teufel liegt im Detail: Es ist einfach, schnell und vor allem kostengünstig. Passend zur herrschenden (Unternehmens-)Kultur in Deutschland. Nun wird es aber Zeit, die Butter vom Brot zu nehmen. Ich greife wie angekündigt heroisch ein. Warne aber an dieser Stelle eindringlich: keine reine Reduktion auf das hier erbrachte Fallbeispiel! Übertragbarkeit ist schwer erwünscht und muss erbracht werden. Aber nicht von mir, was ein Glück. Auch eine Heroine muss Grenzen setzen. Und nicht nur das, sie muss sich auch treu bleiben. Deshalb warne ich zugleich, dass hier keine Liste abgefrühstückt wird. Ich unterwerfe mich nicht der derzeitigen Popularität von Punktelisten (10 reasons why you should not…) Die Gründe bedingen sich teilweise gegenseitig, entstehen erst aus einem anderen gegebenen Grund, überschneiden sich und enthalten nicht nur einen in sich einzelnen Aspekt. Im wahrsten Sinne spiegelt sich hier „Social Media“ wider – keine ganz einfache Nummer. Nun aber ab zu der Tragödie (der automatisierten Inhalte), der Prolog liegt schon einige Zeilen hinter mir.

Gründe gegen automatisierten Inhalt

Technologie – Jedem Anbieter obliegt eine andere Technologie, die wiederum in den Spezifikationen des jeweiligen Kanals münden  

Jede Plattform, jeder Kanal hat einen anderen Sinn und ein anderes Ziel, welche dementsprechend bedient werden müssen. Facebook ist als soziale Plattform entwickelt worden. Wobei wir natürlich alle wissen, dass hinter allem die Abfrage des Beziehungsstatus liegt. Ganz frei nach dem Motto, ich weiß, was du letzten Sommer getan hast. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Freunde sollen sich finden, ein Profil anlegen, etwas über sich erzählen. Ein erstes digitales Ich ist geboren. Das eigene Profil liegt im Zentrum der Technologie. Dazu gehört die eigene Pinnwand, über die meine Freunde mit mir in Kontakt treten können. Neben dem Ich steht das Soziale im Mittelpunkt. Hinter Facebook liegt die Technologie, genau dies auszuleben. Facebook ist eine Plattform mit den Funktionen Profil, Pinnwand, Nachrichten, Fotos, Statusmeldungen etc. Ich schreibe über mich, ich kommentiere, ich teile, ich empfehle, ich chatte – ich ‚socialise’. Und wenn Unternehmen hier mitspielen wollen, müssen sie auch genau dieses tun – ‚socialisen’. Hier liegt das große Potential für eine ausgefuchste Unternehmens-Kommunikation im Web 2.0. Der Inhalt sollte und muss sogar an all diese Möglichkeiten angelegt sein und diese nutzen. Ein automatisierter Inhalt ist mehr als nur kontraproduktiv.

“Twitter ist doch auch eine soziale Plattform” mag jetzt mancher aufschreien. Beschwichtigend greife ich ein. „Ja, eine Plattform schon“ entgegne ich. Doch mit einem ganz anderen Ziel als Facebook. Hier liegt das Ziel nicht im ‚socialisen’, sondern in der Verbreitung von Nachrichten. Hier stelle ich mich wagemutig gegen Wikipedia. Auf Wikipedia wird Twitter unter anderem auch als soziales Netzwerk beschrieben [1]. Natürlich kann ich in Kontakt mit anderen Usern treten. Sozial ist nicht ausgeschlossen. Aber der Fokus liegt auf dem Mikroblogging – der Verbreitung von kurzen Nachrichten in Echtzeit. Deutlicher wird dies bei einem Blog, dem großen Bruder vom Mikroblog. Ein Blog ist eine Art öffentliches Tagebuch in chronologischer Reihenfolge und Sie baden gerade Ihre Hände drin. Ich erzähle und ihr hört zu. Ich!

Um das Ziel der Verbreitung von Kurznachrichten in Echtzeit zu gewährleisten, hat Twitter starke technologische Grenzen gesetzt. Schnell, schneller, Twitter. Ihr habt 140 Zeichen, mehr nicht. Ihr habt auch nicht mehr Zeichen, um euer digitales Ich zu präsentieren. Selbstdarstellung bitte woanders, aber nicht hier. Kurz, prägnant und jetzt. Binde ich nun meinen Twitter-Inhalt auf Facebook ein, schreie ich meinen Freunden ein Hallo und eine kurze Info ins Gesicht, drehe mich auf dem Absatz wieder um und verlasse das Parkett. Was ein Auftritt. Ein Auftritt, der sicherlich in Erinnerung bleiben wird, aber gewiss nicht so wie ich es wollte und gewiss auch nicht zu meinem Vorteil. An dieser Stelle gehe ich sogar noch davon aus, dass meine Freunde mich verstanden haben. Aber ist das der Fall?

Sprache – Let’s talk about Social Media

Aus der gegebenen Technologie entwickelt sich eine dazugehörige Sprache. Eine Sprache von der Technologie vorgegeben und notgedrungen. Der Hashtag konnte nur auf Twitter erfunden bzw. erzwungen werden. In der Not frisst der Teufel fliegen. Und der Hashtag ist gefundenes Fressen. Auf Facebook bin ich weniger limitiert und vor allem nicht auf 140 Zeichen. Aufgrund dieser Limitierung musste sich auf Twitter eine ganz eigene Welt bzw. Sprache entwickeln, damit sich die User in ihrem begrenzten Mikrokosmos verstehen. Ein Mikrokosmos durch Mikroblogging. Ein Wortspiel. Ach, wie ich das mag. Nun aber ausgefreut aka ‚ausgefälltmir’, weiter geht’s. Es kann nicht erwartet werden, dass die Twitter-Sprache jeder spricht. Niemand spricht den deutschen Markt auf Chinesisch an.

Es gibt Schnittmengen bei Facebook und Twitter, aber geringe. Geringe, gerade ausgelöst durch die unterschiedliche Verbreitung dieser Anbieter, obwohl sie zu den größten Ihrer Zunft gehören. Ich bin zum Beispiel eine Schnittmenge. Ich spreche Twitterisch und Facebook. Alles weitere dazu unter: Verbreitung. Zurück zur Sprache. Wie besprochen liegt auf Facebook in dem Sinne keine Limitierung meines Inhalts vor. Warum also auf Hashtags zurückgreifen, wenn ich doch meinen Inhalt mit meinen Worten in voller Gänze verbreiten kann. Ich kann und möchte eine persönliche Note setzen – auch Unternehmen. Ich will mich auf kein Kürzel beschränken. Ich kommentiere und ‚Like’ wild in der Facebook-Welt herum – ein richtig wilder Feger bin ich. Ich kann ganze Links an meine Statusmeldungen hängen, sogar mit schönem Vorschaubild. An dieser Stelle verweise ich dezent auf den Punkt Technologie. Warum also auf einen Service wie „bitly“ [2] zurückgreifen?

Spreche ich eine Sprache und Andere nicht, weiß ich immer mehr und grenze darüber – auch ungewollt – aus.

Wissenshoheiten – Ich weiß was, was du nicht weißt

Auf Twitter haben sich Wissenshoheit herausgebildet, die Facebook-User ohne Twitter-Account nicht haben und diese ausgrenzt. Eine Sprache zu sprechen ist eine Wissenshoheit. Wissenshoheit fasst aber noch viel mehr als das gesprochene Wort und die Kniffe der gegebenen Technologie zu kennen und sich erfolgreich in dieser Umgebung zu bewegen. Die Wissenshoheit von Twitter gegenüber Facebook ist die Aktualität bzw. Echtzeit, die wiederum fein säuberlich in Hashtags verwandelt wird. Wie zurzeit, vor allem die letzten drei Tage – was ein Timing – just der Hashtag #rp12 (re:publica) deutlich macht [3]. Wer nicht Twitterisch spricht, steht wie Ochs vorm Berg. Hasch mich ich bin der #Hashtag. Wissenshoheit auf den Punkt bzw. auf ein Zeichen gebracht.

Habe ich nun meinen Inhalt von Twitter auf Facebook eingebunden, gehe ich fälschlicherweise davon aus, dass dort alle soviel wissen wie ich. Ich erwarte nicht nur Kenntnis über die Raute, sondern absolute Kenntnis über alle aktuellen Geschehnisse in Deutschland, über alle Themengebiete und alle Hashtags dieser Welt. Das nenn ich mal ‘ne krasse Erwartungshaltung. Nicht schlecht Herr Specht. Das grenzt ja fast an meinen Wagemut. Die unterschiedlichen Wissenshoheiten kann ein automatisierter Inhalt nicht berücksichtigen und Unternehmen laufen eher Gefahr ihre Kundschaft zu verprellen als diese für sich zu begeistern, diese zu binden und – aus Facebook-Sicht – treue und aktive Fans zu generieren.

Verbreitung – Schnittmengen zwischen den Anbietern, aber Nicht Jeder Ist Überall

Facebook ist für Jedermann. Alle meine Freunde sind da – fast. Es gibt auf der Welt 900 Millionen Facebook-Nutzer Anfang April 2012 [4] (Anm. d. Red.: Hinter dem Link versteckt sich Sprache aka Wissenshoheit als Exempel – Am eigenen Leib lernt man besser). Ganz und gar nicht aus dem Hut gezaubert, haben wir ein Alleinstellungsmerkmal von Facebook – Die Verbreitung. Facebook weist damit alle anderen Anbieter sozialer Netzwerke in die Schranken. Kein Anbieter kann zurzeit konkurrieren – einige drohen sogar zu sterben. Facebook besitzt eine eindeutige Vormachtsstellung. Ich bin beeindruckt und gratuliere. Sieht man von China ab, gratuliere ich auch Twitter. Respekt. Beide sind zwar führend in ihrer Verbreitung, aber die Überschneidung der User ist in Deutschland noch minimal. Die vorherrschenden geringen Schnittmengen der beiden Anbieter machen automatisierte Inhalte zu einem ‚Risky Business’. Tom Cruise und Chuck Norris wissen das.

Man ist bei Facebook, aber man ist noch lange nicht bei Twitter. Twitter steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen, seien es passive oder aktive Nutzer, und auch wenn unser Baby ganz schön schnell wächst [5]. „Oh wie süß“ könnte man jetzt unken. Twitter jedoch macht die Regeln. Die erforderten Wissenshoheiten um mitzuhalten, sind bei Twitter mehr ausgeprägt. Obwohl der Verbreitungsgrad geringer ist. Was passiert, wenn ich meinen Inhalt von Twitter automatisch in Facebook einbinde? Reaktion auf Facebook: Bahnhof. Was soll die Raute? Was ist dieser kryptische Link? Ist das Spam? Ist das sogar ein Trojaner? Ich verstehe nur spanisch und erreicht wird das Gegenteil von Spaniens Blüten blühen. Hier setzt ein Unternehmen im ‚Worst Case’ eine ganze Jahresernte in den Sand. Das Vertrauen in den Inhalt ist gering. Das Anklicken des Inhalts ist gering. Das Involvement ist gering.

Durch die geringen Schnittmengen treten Sprache und Wissenshoheit noch mehr in den Vordergrund und verstärken den negativen Effekt von automatisierten Inhalten.

Zielgruppen – Ich weiß, was ich will und wie viel ich bereit bin dafür zu geben

Warum diese geringen Schnittmengen? Wer ist wo und warum? Der User entscheidet sich ganz rational für den Social Media Anbieter seiner Wahl oder auch für mehrere, um unterschiedliche Bedürfnisse zu befriedigen. Hier trifft der User seine Entscheidung wie ein Kunde, der einen Mobilfunkanbieter aussucht. Wo bekomme ich das, was ich will zu einem fairen Preis. Der Preis stellt hierbei die Einstiegshürde dar. Wie wir nun schon gelernt haben, muss ich für Twitter erst noch einen Sprachkurs besuchen. Gibt es den eigentlich schon an der VHS? Nächstes Semester Twitter-Kurs 3412 für Anfänger in Raum 13.

Will ich nur meine Freunde sehen, dann reicht mir Facebook. Was brauch ich den ganzen anderen Kladderadatsch! Jeder Social Media Kanal spricht eine eigene Zielgruppe an. Wobei sich die Facebook Zielgruppe aufmacht die ganze Menschheit zu sein. Wer hat keine Freunde? Wobei bekanntermaßen das ‚socialisen’ vor allem ein Frauending ist [6]. Wessen Ding ist jetzt aber Twitter? Der mobile Internet User ist im Gegensatz zum statischen Internet User allzeit bereit zu twittern und zugetwittert zu werden. Ich kann mich nicht erst abends einloggen und in Ruhe bei einer Tasse Tee das Tagesgeschehen auf Twitter begutachten. Die Vielzahl der aufgelaufenen Informationen ist zu groß [7]. Es kommt dazu, wozu es kommen muss. Die Masse der Tweets eines Tages erschlägt einen und der ganze gute Tee ist verschüttet. Der Twitter-User wird notgedrungen zum Echtzeit-User. Diese Zielgruppe unterscheidet sich darin deutlich von dem ‚gemeinen’ Facebook-User.

Über Hashtags bilden sich verschworene Gemeinschaften (siehe #rp12), die Informationen/Nachrichten in Echtzeit und in Geheimsprache in die Welt setzen. So eine bin ich auch. Wäre ich keine Social Media Heroine, dann könnte mir Twitter auch gezwitschert bleiben. Aber es ist für mich unerlässlich. Ärzte müssen Fachzeitschriften lesen, um über die neueste Medizin Bescheid zu wissen. Rechtsanwälte müssen die neuesten Gesetzgebungen verfolgen. Ich muss Twitter lesen, um über Social Media Bescheid zu wissen – um ein Teil davon zu sein.

Das inhärente Ziel jeden Anbieters legt den Konsumenten des jeweiligen Angebots fest und manifestiert die Zielgruppe.

Alleinstellungsmerkmal – Ich habe das, was kein anderer hat.

Twitter und die Echtzeit – ein Alleinstellungsmerkmal ist geboren. An dieses Merkmal kommt Facebook nicht ran, wiederum bedingt aus dem inhärenten Ziel der Anbieter. Twitter ist und bleibt Mikroblog. Basta! Und dies betone ich gerne noch mal, auch wenn es vielen schon aus dem Hals heraushängt. Aber wir sind fast am Ende, wir haben es fast geschafft. Der Anspruch an Echtzeit ist bei Twitter gegeben. Twitter besitzt die Hoheit über die Zeit und die Aktualität. Die Auseinandersetzung mit Inhalten auf Twitter ist nur Nebensache. Die Auseinandersetzung findet nicht auf Twitter, sondern dann auf dem eigenen Blog, statt. Twitter ist Informationsquelle und Informationsverteiler Nummer eins – gerade weil Twitter limitiert und Kürze und Würze erzwingt.

Facebook besitzt die Hoheit über das Soziale und wie erwähnt über den Beziehungsstatus. Bei Facebook stehen das Soziale und die Auseinandersetzung mit Inhalten im Vordergrund. Niemand bei Facebook muss top informiert sein, um überhaupt mithalten zu können. Die Inhalte, die einem zur Verfügung gestellt werden, kommen mit  Hintergrundinformationen oder sollten es zumindest. Ich sage sogar, sie müssen es. Davon rede ich doch die ganze Zeit! Das Ziel auf Facebook ist die Auseinandersetzung und die Kommunikation über die Inhalte. In dem Sinne muss ich die Inhalte gestalten. Das Alleinstellungsmerkmal von Facebook ist das ‚Socialisen’ mit einem gleichzeitig ungeschlagenen Verbreitungsgrad.

Der Anspruch an den verbreiteten Inhalt muss sein, selber in sich ein Alleinstellungsmerkmal zu tragen. Und dies kann über eine Automatisierung nicht erfolgen!

Wenn ich all das als Unternehmen ausblende, setze ich mich freiwillig auf die stille Treppe und spiele nicht mit. Und vielleicht droht mir durch mein Fehlverhalten sogar das Wutzelt. An alle Unternehmen: Schminkt euch die automatisierten Inhalte ab. Demaskiert euch selber, bevor es jemand anderes tut! Ups, ja richtig: Zu spät!

Nach dem ganzen Laberhababer noch ein nachdenklicher Epilog.

Technologie, Sprache, Wissenshoheit, Verbreitung, Zielgruppe und Alleinstellungsmerkmale haben zur Bildung von Milieus geführt – Social Media Milieus. Und wenn ich jetzt über den Tellerrand meines Fallbeispiels schaue, dann wird dies durch die sozialen Plattformen aus der zweiten Reihe oder durch die Nischenanbieter noch deutlicher. Die soziale Netzgemeinde ist nicht gleich. Social Media Milieus klassifizieren das Web 2.0. Man ist Teil oder man ist es nicht.

 

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter

[2]  http://bitly.com/

[3] http://buzzrank.de/2012/05/infografik-zur-republica-2012-tag1/

[4] http://www.blogdumoderateur.com/index.php/post/facebook-10-chiffres-retenir-premier-trimestre-2012

[5] http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/social-media-twitter-erreicht-allzeithoch-in-deutschland_aid_714451.html

[6] http://www.fundh.de/?p=220

[7] http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Social-Media/Twitter-hat-140-Millionen-aktive-Nutzer-340-Millionen-Kurznachrichten-pro-Tag