Meine dmexco 2013 – Von Analsonden, Nichtigkeiten und Philanthropie

Es folgt eine verspätete, aber voreingenommene und schemenhafte Schilderung ausgewählter Eindrücke vom 18. und 19. September 2013 ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität.

Analsonden

Analsonden

Yahoo, Facebook, Google. Posh-sterile Teeküchen-Stände überfüllt mit Men in Black. So ist anzunehmen, dass die Außerirdischen mit ihren Analsonden nicht weit sein konnten. Kontakt zum Heimatplaneten aufgrund von fehlendem WLAN in den Hallen ausgeschlossen. Puh! Trotzdem trolle mich – vorbei an Hochglanz, Image, Bohnerwachs und Spießigkeit.

Sie sind unter uns und am Ende holten sie mich doch.

 

Nichtigkeiten

„Sind Sie App-Entwicklerin?“. Mein Outfit und meinen schlauen Gesichtsausdruck sollte ich mir merken. Aber die Dmexco-App ist nicht von mir! Bruda, isch schwöre.

Ich habe eine Lieblingsfarbe, ich habe ein Lieblingstier und eine Lieblingshalle. Blau, Pinguin, Halle 7.

Kinofans unter den diesjährigen Besuchern freuten sich über das Remake von Appgeddon vom Starregisseur dmexco. Zur Premiere war der Hauptdarsteller Bruce WLAN leider nirgends zu finden.

Leer, leerer, Halle 6. Können High Heels nicht weiter als Halle 7 tragen?

Philanthropie

BuzzwordsInhalte, Inhalte, Inhalte. Überall ging es um Inhalte. Wer Böses dabei denkt und vom schönen, schnöden Mammon getrieben ist, dem ist nicht verboten das Wort Inhalte durch Umsätze zu ersetzen.

Von Inhalten jedoch möchte ich nicht berichten.

Ich war schon immer ein Philanthrop (Anm. d. Red.: Klare Lüge). So kam ich nicht umher philanthropisch hinter die Produkte zu schauen und den Menschen zu sehen. Und was ich sah, war gut – von den Analsonden abgesehen. Begeisterte Gesichter, engagiertes Gestikulieren, warmes Lächeln. Freude, Wissbegier und Wissensaustausch. Ideen, Neugier und Fragen. Anekdoten, Lachen und Schabernack. Und zu guter Letzt die geschmeidigen Schwätzchen mit und ohne Buzzwords mit alten und neuen Bekannten in der Sonne zwischen Würstchenbude und Aschenbecher.

Für diese philanthropischen Freuden bedanke ich mich in zufälliger Reihenfolge bei: Echobot, m-pathy, blueReport, 12mnkys, talkwalker, Visible Internetmarketing, x_it und Promio.net (Anm. d. Red.: Danke an Promio.net für die „schlagartige“ Zusammenfassung der Marketingwelt von gestern, heute und morgen)

Für die größte Freude und die größte Haxe bedanke ich mich bei meinen stets treuen und famosen dmexco-Begleitungen: aei Marketing-Beratung und Daniela Knoll – Wissenschaftsjournalistin

Bis nächstes Jahr und alle Jahre wieder. Es ist mir eine Menschenfreude.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.