I love SM – Social Media Monitoring und Schafe

Feinste Grüßels an das der die Talkwalker!

 

Social Media Recruiting – Eine belehrende Volkserzählung

Es war einmal…

Da gibt es diese Geschichte von den drei Schweinchen und dem Wolf. Und alle drei Schweinchen bauen ein Haus. Ein Haus, welches den bösen unbegehrten Wolf fernhalten soll. Und da gibt es noch die Geschichte von den drei Unternehmen und dem Social Media Recruiting [1]. Und alle drei Unternehmen bauen ein Haus. Ein Haus, welches den lieben begehrten Bewerber anziehen soll. Die Unternehmen tun es den Schweinchen gleich. Das erste Unternehmen baut ein Haus aus Stroh, das zweite Unternehmen ein Haus aus Holz und das letzte Unternehmen ein Haus aus Stein. Aus der Geschichte – wie aus Märchen – kann man lernen…Am Ende hat nur ein Schwein Schwein. Quiek.

Stroh

Social Media Recruiting als neue Flause alias Stroh im Kopf!
Karriere-Page eingerichtet – natürlich nur auf Facebook. Jobposts aus Jobbörsen druff geparkt gepackt. Keine Antwort auf Bewerber-Nachfragen. Ist eh nicht wirklich jemand zuständig. Bei absoluter Spitzen-Motivation darf es noch ein mehr oder minder zackiges Video sein [2]. Obwohl lieber nicht, darf ja nix kosten [3]. Und schicken Sie ihre Bewerbungsunterlagen nur postalisch.
Der Bewerber verbrennt lichterloh im Strohfeuer…

Strohdoof!

Holz

Social Media Recruiting als neue Chance der Bewerberansprache!
Dank einer Strategie ganz und gar nicht sprachlos. Antworten auf Bewerber-Nachfragen. Es ist jemand zuständig. Die gut ausgewählten Kanäle gepflegt. Bei manchen sogar gemenschelt [4]. Die Kosten(ersparnisse) richtig eingeschätzt [5]. Doch hier liegt der Holzwurm im Detail. Nachdem der Bewerber das Haus betreten hat, wird er zur Hintertür hinaus zitiert und dem internen Bewerbungsverfahren ausgeliefert: Bewerbung@holzkopf.de
Der Bewerber hat bekommt ein (Holz)Brett vor den Kopf…

Ich klopf auf Holz (für den nächsten Schritt)!

Stein

Social Media Recruiting als ganzheitliches Konzept in das (interne) Bewerbungssystem integriert!
Keine Kosten und Mühen gescheut – der langfristige Mehrwert in Stein gemeißelt. Dann darf es auch ein wenig Stroh und ein wenig Holz sein. Hie und da mal ein Video oder ein persönlicher Post (zu viel) – Nur ohne Feuer und ohne Brett. Offenheit. Transparenz. Authentizität. Der Individuelle Bewerber aus dem Social Web entkommt dem Formular-Schweine-Stall und ist nicht einer von Vielen (Schweinen). Benutzer- freundlich und persönlich. Der „Stein des Anstoßes“ zum „social“ Bewerbungs- verfahren ist losgetreten.
Der Bewerber spielt Stein, Schere, Papier mit seinem Ansprechpartner…

Stein der Weisen!

Und die Moral von der Geschicht…

Social Media Recruiting darf nicht hinter den Haustüren der sozialen Netzwerke aufhören. Social Media Recruiting [6] muss als ein Teil des langen steinigen Weges zum Social Business [7] gesehen werden. Es rappelt und rumpelt gewaltig im Unternehmenskarton. Nicht der böse Wolf aus dem Märchen bedroht die vorherrschende Unternehmenskultur, sondern der Bewerber [8].
Unternehmensstrukturen geraten ins Wanken. Nichts hält ewig.
Auch ein Steinhaus nicht.

 

„Der belehrende Teil der Volkserzählung – dass Fleiß und harte, gründliche Arbeit sich auszahlen, während Bequemlichkeit und leichtlebige Unbeschwertheit Probleme schaffen – wurde beibehalten, aber entschärft: Die Schweinchen, die in den Häusern aus Stroh und Holz leben, werden nicht gefressen wie im Original, sondern können sich in das steinerne Haus des dritten Schweinchens retten. Auch kommt der Wolf hier nicht ums Leben, sondern verbrüht sich lediglich.“ [9]


[1] http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.social-media-mehr-mut-zur-offenheit.13883a15-c65f-40ab-8b8b-350226068877.html

[2] http://www.netzpiloten.de/hr-in-social-media-wie-man-es-macht-und-wie-man-es-besser-lasst/

[3] http://www.wollmilchsau.de/social-media-recruiting-studien-2012/

[4] http://blog.hays.de/employer-branding-wenn-die-maschine-menschelt/

[5] http://www.medienmilch.de/frischmilch/news/artikel/details/103351studie-social-recruiting-spart-kosten/

[6] http://de.slideshare.net/WBrickwedde/social-media-recruiting-2015

[7] http://de.slideshare.net/Jormason/recruiting-generation-y

[8] http://www.briansolis.com/2013/03/the-gap-between-social-media-and-business-impact-introducing-the-6-stages-of-social-business-transformation/

[9] http://de.wikipedia.org/wiki/Die_drei_kleinen_Schweinchen_%28M%C3%A4rchen%29

Von Schein und Glück – Brief an das Facebook-Ich

Liebes Facebook-Ich,

Du bist ziemlich glücklich, wie mir scheint. Scheinheilig findet das manch einer [1]. Du und Deine Scheinwelt. „Heiliger Schein“ entfleucht es mir und Deinen Kritikern. Doch Dir scheint nur die Sonne aus dem Arsch. Immer machst Du Urlaub und fotografierst Deine Füße, bist gut gelaunt, hast Feierabend oder sitzt vor einem fetten Teller Fettigkeiten und dann verteilst Du Nettigkeiten. Da krieg ich das blanke Kotzen! Aber es ist der blanke Neid, der aus mir spricht. Denn Du, Du vermaledeites anderes Ich, machst alles so viel richtiger als Ich.

Es „Gefällt mir“(-nicht), dass Du ein glückliches Leben hast. Ich freue mich gelb vor Neid für Dich. Und weißt Du was? Ab sofort werde ich ein wenig mehr so sein wie Du! Und wenn ich dann zu glücklich bin, dann schreibt die Taz auch einen Bericht über mich. Doch wie heißt es so schön „Glücklich sein, muss sich wieder lohnen! Denn es lohnt sich“. Glück auf, ihr digitalen und realen Ichs da draußen. Schämt Euch nicht!

Ich melde mich bald wieder bei Dir, um Dir von meinen Fortschritten zu berichten.

Wünsch mir Glück!

Viele Grüße
Dein Ich

 

PS: Solltest Du, liebes Facebook-Ich, wieder großen Kummer aufgrund von schlechtem Social Media Marketing haben, zögere nicht und schreib mir!

[1] https://www.taz.de/!108143/